Praxis für Podologie u.Fußpflege Helga Kann - wir bringen Ihre Füße wieder auf  die Beine!
Info zur Heilmittelverordnung 13
Unsere Praxis ist zugelassen fÜr alle Krankenkassen.

Die Praxis ist gemäß § 124 Absatz 1 SGB V als podologische Praxis durch alle Krankenkassen zugelassen. Damit können Patienten – Diabetiker- die von ihrem Arzt ein Rezept zur Podologischen Komplexbehandlung erhalten behandelt werden. Die Kosten für die Behandlungen werden mir direkt mit den Krankenkassen abgerechnet. Der von den Krankenkassen festgelegte Eigenanteil ist bei mir in der Praxis zu entrichten. Patienten die von der Zuzahlung befreit sind, sollten den Befreiung Nachweis nicht vergessen und bei der ersten Behandlung vorlegen.


Informationen zur Verordnung podologischer Leistungen
Maßnahmen der Podologischen Therapie

 
Die folgenden Informationen sind Auszüge aus dem Richtlinientext (2011)
 
Maßnahmen der Podologischen Therapie sind nur dann verordnungsfähige Heilmittel, wenn sie zur Behandlung krankhafter Schädigungen am Fuß infolge Diabetes mellitus (diabetisches Fußsyndrom) dienen.
Hierzu zählen Schädigungen der Haut und der Zehennägel bei nachweisbaren Gefühls- und/oder Durchblutungsstörungen der Füße
(Makro-, Mikroangiopathie, Neuropathie, Angioneuropathie)
Die Podologische Therapie kommt nur in Betracht bei Patientinnen und Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom, die ohne diese Behandlung unumkehrbare Folgeschädigungen der Füße, wie Entzündungen und Wundheilungsstörungen erleiden würden.

 
Die Verordnung der Podologischen Therapie beim diabetischen Fußsyndrom ist nur zulässig bei vorliegender
Neuro- und/oder Angiopathie ohne Hautdefekt (Wagner-Stadium 0,d.h. ohne Hautulkus.
Die Behandlung von Hautdefekten und Entzündungen (Wagner-Stadium 1 bis Wagner-Stadium 5) sowie von eingewachsenen Zehennägeln ist ärztliche Leistung.
Ziel der Podologischen Therapie
ist die
Wiederherstellung, Verbesserung und Erhaltung der physiologischen Funktion
von Haut und Zehennägeln an den Füßen bei diabetischem Fußsyndrom.
Die Podologische Therapie als verordnungsfähiges Heilmittel umfasst folgende Maßnahmen:

 
Hornhautabtragung
Die Abtragung der verdickten Hornhaut dient der Vermeidung von drohenden Hautschädigungen wie Fissuren, Ulzera und Entzündungen durch spezifische Techniken der Schälung und des Schleifens der Haut unter Schonung der Keimschicht.
Nagelbearbeitung
Die Nagelbearbeitung dient der verletzungsfreien Beseitigung abnormer Nagelbildungen zur Vermeidung von drohenden Schäden an Nagelbett und Nagelwall durch spezifische Techniken wie Schneiden, Schleifen und/oder Fräsen.
Podologische Komplexbehandlung
 (Hornhautabtragung und Nagelbearbeitung)

Die Podologische Komplexbehandlung dient der gleichzeitigen Hornhautabtragung und Nagelbearbeitung, sofern diese medizinisch erforderlich sind.
Eine 
geschlossene Fehlbeschwielung
 (Wagner-Stadium 0) an einem anderen Ort an einem Fuß mit bereits vorliegenden Hautdefekten und Entzündungen im Bereich Wagner-Stadium 1 bis Wagner-Stadium 5, welche einer Behandlung podologischer Maßnahmen bedarf, darf durch einen Podologen behandelt werden.
Jede Folgeverordnung der Podologischen Therapie setzt die erneute störungsbildabhängige Erhebung des aktuellen Fußbefundes voraus.

Das Befundergebnis ist auf dem Verordnungsvordruck anzugeben.




Fusspflege auf Rezept


Diabetiker können fußtherapeutische Maßnahmen ab 1. Juli 2002 mit ihrer Krankenkasse abrechnen
Ab 01.07.2002 ist die medizinische Fußbehandlung in Deutschland als Heilmittel eingestuft. Was ergibt sich für Sie, als betroffener Diabetiker daraus? Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben anliegend an das Bundessozialgerichtsurteil aus dem Jahre 1998 die fußtherapeutischen Maßnahmen zum Jahr 2002 in die Positivliste aufgenommen. Hieraus ergibt sich, dass zum 01.07.2002 podologische Leistungen an den Füßen der Diabetiker mit den Krankenkassen abgerechnet werden können.
Jedoch können nur zugelassene Praxen diese Leistung abrechnen. Um eine Krankenkassenzulassung zu bekommen benötigt man eine Genehmigung, die folgende Kriterien beinhaltet. Der Therapeut muss nach § 1 des Podologengesetzes eine Berechtigung zum führen den Berufsbezeichnung nachweisen. Des Weiteren muss die Praxis bestimmte Qualitäts- und Strukturmerkmale aufweisen. Im Einzelnen müssen 2 Behandlungsräume baulich von einander getrennt nachzuweisen sein. Die infrastrukturellen Voraussetzungen sollen in erster Linie der Qualitätssicherung sowie der strikten Einhaltung der Hygienevorschriften dienen.
Was muss erfüllt werden, damit Sie als Diabetiker mit Ihrer Krankenkasse abrechnen können?

  1. Sie benötigen eine Verordnung von einem Facharzt. Diese Verordnung muss auf dem Rezeptblatt Muster 13 erfolgen.
  2. Auf dem Rezeptblatt muss die Diagnose Diabetes mellitus erfolgen, sowie Angio- und Neuropathie oder die Mischform diagnostiziert sein, nur Diabetiker mit diesen Spätkomplikationen sind von Seiten der Krankenkassen zur Abrechnung zugelassen.
  3. Es können nur zwei Leistungen an Ihren Füßen krankenkassenmäßig abgerechnet werden. a) Nagelbehandlung bei Nagelveränderungen b) Hornhautbehandlungen Weitere Behandlungen, wie Hühneraugen, z. B. sind nicht rezeptlich zu verordnen.
  4. Alle Behandlungen können nur am Fußstadium Wagner 0 verordnet werden. (Wagner 0, geschlossene Haut, keinerlei Verletzungen.)
  5. Eine 15%ige Zuzahlung von den Patienten muss erfolgen.
  6. Der Patient muss bei der Abrechnung nicht in Vorkasse stehen.
  7. Es sind nur podologische Leistungen zu verordnen. Sollten auf der Verordnung folgende Texte erscheinen:
    Fußpflege bei Diabetes, sind diese Verordnungen unzureichend.
  8. Die Behandlungen sind nicht budgetiert.




Homepage
zur Verfügung gestellt
von Vistaprint